Wer kassiert in NÖ für die Veranlagung in Norwegische Kronen die Provision?

Das Land Nö veranlagt Steuergeld in Norwegischen Anleihen. Schlimm genug, dass nach all den Flops mit den Spekulationen von Steuergeld, dieser „Geldzirkus“ in NÖ weiter geht. Aber geht das deswegen weiter, weil für den Abschluß solcher Geschäfte Provisionen fließen? Und da stellt sich nicht nur die Frage wer für diese Veranlagung von NÖ Steuergeld in Norwegische Anleihen sogenannte „Fees“ kassiert, sondern wer das auch für die Vermittlung der berühmt-berüchtigten PPP-Finanzierungen bei den Ortsumfahrungen von Maissau und Mistelbach getan hat.
Wenn bei der Veranlagung in die norwegischen Anleihen weder Kreditgeber noch Kreditnehmer das vorhandene Währungsrisiko tragen, muss dafür jemand gerade stehen. Im Sinne gelebter Transparenz interessiert es die Öffentlichkeit, wer das denn nun ist und wem diese Übernahme des Währungsrisikos teuer abgegolten wird?“
Gerade bei den PPP-Finanzierungen der Ortsumfahrungen hätte das Land NÖ das benötigte Geld auch günstig von der Bundesfinanzierungsagentur haben könnte. Wurde eine PPP-Finanzierung gewählt, um auch Provisionen fließen zu lassen?
Alles in allem ist auch das, was da gerade in NÖ passiert, Wasser auf die Mühlen derer, die im Zuge des neu auszuverhandelnden Finanzausgleichs mehr Kontrolle über die Verwendung jener Gelder, die die Länder vom Bund erhalten, fordern. Eigentlich sollte mit Länderspekulationen auf Finanzmärkten – nach den teuren Erfahrungen, die wir gesammelt haben – doch endlich Schluß sein.