Europas Lösung: Hohe Mauern mit Stacheldraht.

Zuerst der ORF, der in der US-Wahlnacht in einer der unobjektivsten Informationssendungen seit Bestehen unverhohlen Verachtung für den Kandidaten Donald Trump zum Ausdruck brachte, und dann ganz Europa, das über den Erfolg des Republikaners stunden-, ja tagelang, völlig ratlos in unzähligen Talkshows quatschte.

Sicherheit, Stachelzaun

Stacheldraht und Mauern bringen weder Sicherheit noch Wohlstand – Foto: Fotolia/photo 5000

Denn, es ist wie es ist! Viel wichtiger wäre es für die Staaten Europas und die EU, statt den Status Quo zu bejammern, zu überlegen und zu beschließen, wie man sich nun, angesichts der veränderten Lage, verhalten wird. Herr Trump hat nämlich einige Dinge deutlich gemacht, auf die es eigentlich mit vereinten europäischen Kräften zu reagieren gelte:
1. Auf den Import ausländischer Ware pfeift Herr Trump, und wenn es unbedingt sein muss, dann nur mit hohen Zöllen. Eine Katastrophe für die exportorientierten Staaten Europas!
2. Herr Trump hat angekündigt nicht mehr so viel amerikanisches Geld in die Sicherheit Europas zu stecken, wie seine Amtsvorgänger seit 1945. Das ist angesichts mehrerer bewaffneter Konflikte an den europäischen Grenzen und angesichts Raketen islamischer und asiatischer Staaten, die eine Reichweite bis Europa haben, auch nicht gerade beruhigend.

Doch einige Politiker in Europa haben ihr Patentrezept zur Lösung aller Probleme schon bekannt gegeben: Sie möchten rund um ihren Nationalstaat hohe Mauern mit Stacheldraht obendrauf ziehen! So kann man den Kopf auch in den Sand stecken! Als ob solche primitive Maßnahmen Sicherheit brächten und Wohlstand!