Pröll & Sobotka – ob’s gut für’s Land ist oder nicht!

Im ORF-NÖ wird bejubelt – wo sonst? – dass sich die NÖ Landesregierung zum ersten Mal gemeinsam zu einer Klausur trifft. Bis jetzt war es üblich, so wird berichtet, dass jede Regierungspartei eine eigene Klausur abgehalten hat.

Man stelle sich vor, der Vorstand eines Milliarden Euro Unternehmens in der Privatwirtschaft geht getrennt in Besprechungen, von denen man sich wegweisende Beschlüsse für die künftige Arbeit erwartet – undenkbar! Im Bundeland NÖ, mit einem jährlichen Budget von rund 8,5Milliarden Euro, war das bisher völlig normal.

 

Ob es für’s Land gut war oder nicht – Pröll und Sobotka wollten ungestört von anderen Parteien politisieren.

 

Warum das bisher so war, dass jede Regierungspartei eine eigene Klausur abgehalten hat? Nun es ist nicht davon auszugehen, dass die Parteien nicht miteinander wollten – nur hat eben die Führung der ÖVP-Mehrheit im Landtag und in der Regierung einfach die anderen Mitglieder nicht zu den Klausuren eingeladen. Denn dort in der ÖVP-NÖ galt – zumindest unter Pröll und Sobotka: „Wir haben Mehrheit – wir machen was wir wollen, ob’s gut für’s Land ist, oder nicht!“