NÖ Spitäler leben gut auf Kosten der Gemeinden

Das Land Niederösterreich kann sich seine 27 Krankenhäuser eigentlich gar nicht leisten. Kein Wunder, versorgen die 27 Spitäler doch 1,6 Millionen Einwohner, während in der Schweiz 2 Spitäler für die Versorgung von 800.000 Kantonsbewohnern reichen. Und die Schweizer gelten als nicht kränker oder schlechter versorgt als die Österreicher.
Da sich das Land Nienderösterreich diese Vielzahl an Krankenhäusern selbst gar nicht finanzieren könnte, wird, um das zu verschleiern, Geld kunstvoll im Kreis herum geschoben. In Wahrheit holt sich nämlich das Land, also die Landesklinikenholding und dabei allen voran Finanzlandesrat Sobotka, das notwendige Geld von Bund, Gemeinden und Sozialversicherungen. Dem Spruch „wer zahlt schafft an“, sollten dann diese Finanziers doch auch bei den Spitälern mitreden können. Weit gefehlt! Die für die Spitäler zuständige NÖ Landesklinikenholding steht im absoluten Macht- und Einflussbereich von Finanzlandesrat Sobotka. Und der hält sich so die Bediensteten und die Bürgermeister in deren Gemeinden die Spitäler stehen, gefügig. Zahlen dürfen das zum Beispiel die NÖ Gemeinden, die dem Land für die Spitäler jährlich fast 320 Millionen Euro überweisen müssen.