NÖ – dank Pröll & Mikl-Leitner Schuldenkaiser

NÖ hat als Bundesland pro Kopf beinahe soviel Schulden wie das Katastrophen-Bundesland Kärnten. Und was macht die neue Landeshauptfrau Mikl-Leitner? Statt da vom ersten Tag an aufzuräumen, versucht sie die Situation schön zu reden! Den Milliarden an Schulden will sie die „Vermögenswerte“ des Landes gegenüber stellen. Bei diesem sehr „kreativen“ Ansatz Schulden zu negieren vergisst Mikl-Leitner aber auch 1. dass zu den 8 Milliarden Euro Landesschulden noch weitere 8 Milliarden Euro Schulden der Gemeinden und der ausgelagerten Gesellschaften kommen, für die auch das Bundesland gerade stehen muss. Und 2. vergisst Mikl-Leitner bei ihrem Gegenrechnen der NÖ-Schulden mit „Vermögenswerten“, dass der Vergleich für NÖ im Bundesländerranking natürlich schlecht ausfällt, wenn man diese Vermögenswerte auch bei den anderen Bundesländern berücksichtigen würde.

Eine schwere Schuldenlast hat Erwin Pröll den Niederösterreichern mit seiner Politik beschert.                   Foto: Fotolia/Rudie

 

Und selbst wenn man den Schulden Vermögenswerte gegenüber stellt, will Mikl-Leitner diese Werte dann im Ernstfall verkaufen? Schlösser, Burgen, Museen, Wasserleitungen, die Gebäude der Bezirkshauptmannschaften, Straßen, einfach alles, was dem Land NÖ gehört, wird dann wegen der Schuldenpolitik von Pröll, Sobotka und Mikl-Leitner – die hat der Landesregierung ja auch schon einmal für rund 8 Jahre (2003 – 2011) angehört –  geopfert?

 

Es bleibt daher dabei: die wirtschaftliche Situation NÖs ist, höflich formuliert, mehr als angespannt. Man hat in der Ära Pröll lange über die Verhältnisse gelebt! Pröll hat das Handwerk des Schuldenmachens offenbar bei Kreisky gelernt, der dieser Form von verantwortungsloser Politik ursprünglich zum Durchbruch verholfen hat.