Na, Kinderbetreuung geht doch!

Jahrelang ließen die NÖ Landesverantwortlichen die Öffentlichkeit wissen, dass für die Betreuungseinrichtungen für unter 2,5 jährigen Kindern kaum Bedarf bestehe. Im Waldviertel ist es daher so für viele Mütter mit Kindern in diesem Alter nicht möglich arbeiten zu gehen.

Nun hat sich in NÖ ganz Wundersames ergeben.

Der neue SP-Obmann Franz Schnabl meinte, das Land benötigt dringend einen Schub in der Kleinstkinderbetreuung, und es gäbe dazu auch die Möglichkeit der Mitfinanzierung von Seiten der EU.

Endlich wird die Klein- udn Kleinstkinderbetreuung in NÖ ausgebaut. Foto: Fotolia/Rio Patuca Images

Und tatsächlich, aus den sogenannten ELER-Mitteln der EU (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) stehen für NÖ im Zeitraum 2014 bis 2020 rund 31 Mio Euro bereit. Zusammen mit der Kofinanzierung des Landes sind das in Summe rund 62 Mio Euro. Da aus diesen ELER-Mitteln Einrichtungen zur Kinderbetreuung förderbar sind, ist nun auch die neue Landeshauptfrau der ÖVP, Johanna Mikl-Leitner, dafür, mit diesem Geld Kindebetreuung, und da auch die der unter 2,5 jährigen, auszubauen. Mikl-Leitner meine nämlich, dass „man in NÖ noch „Luft nach oben“ bei der Betreuung von 0 bis 2,5 Jahren habe“.

 

„Neue Besen kehren gut“, sagt ein altes Sprichwort. Es scheint auch für die Arbeit der beiden „Neuen“, Mikl-Leiner und Schnabl, zu gelten – zum Vorteil der Bürger, in diesem konkreten Fall zum Vorteil von Müttern mit Betreuungsbedarf für Kleinstkinder!