Ethikunterricht a la Erwin Pröll – nein danke!

Die ÖVP Niederösterreich wünscht sich einen verpflichtenden Ethikunterricht für jene Schüler, die sich vom konfessionellen Religionsunterricht abmelden. Allen voran steht für diese Forderung ÖVP-Klubobmann Schneeberger. Damit kann diese Forderung nur als gefährliche Drohung verstanden werden. Denn, wie es um Schneebergers ethisches Verständnis aussieht ist klar, seit er zur Verteidigung der unappetitlichen Stiftung von Landeshauptmann Erwin Pröll ausgerückt ist.

Ein klares „Nein“ zu den Vorstellungen der ÖVP-NÖ zum Ethikunterricht   Foto: Fotolia/Pocket gallery11

Und in der Landtagssitzung, in der der Ethikunterricht diskutiert wurde, machte ein ÖVP-Abgeordneter klar, an welchen Werten sich dieser Unterricht orientieren solle: Nächstenliebe, Respekt und Toleranz. Man möchte begeistert aufspringen und laut ausrufen „ja bitte, her damit!“, wüsste man nicht, wie grauslich die ÖVP-NÖ diese Werte unter Landeshauptmann Erwin Pröll seit über zwei Jahrzehnten lebt. Daher ein lautes „so bitte nicht!“ zu dieser, zu erwartenden blau-gelben Ausformung des Ethikunterrichts.